„Der sitzende Knabe“ des Hagener Künstlers Heinrich Holthaus ist in den Volkspark zurückgekehrt.

Die Bronzeskulptur wurde Ende Oktober des Vorjahres entfernt, um  schadhafte Teile am Gesäß des Kunstwerkes zu ersetzen und Roststellen zu entfernen. Die Kosten in Höhe von 1.100 Euro für die Reparatur im Winter durch eine Fachfirma konnten durch eine Spende der Bezirksvertretung Mitte gestemmt werden.

Heinrich Holthaus hatte das Werk im Auftrag des städtischen Hochbauamtes Ende der 1950er Jahre gestaltet. Die gedankenversunkene Figur hat die rechte Hand auf das Knie gelegt und hält die linke hinter dem Kopf verschränkt. Ursprünglich stand „Der sitzende Knabe“ am Kultopia, wurde dort jedoch durch Farbschmierereien erheblich beschädigt und zog daraufhin in den Volkspark um.

 

Ausstellung „Einblicke“ im Kunst-Schaufenster

25.04.2019 - 18:00

Junge Choreographen

Es ist wieder einmal soweit: Auch in dieser Spielzeit erhalten Mitglieder*innen des Balletts Hagen die Möglichkeit, sich als Choreograph*innen auszuprobieren und eigene Stücke dem Publikum zu präsentieren. So vertauschen sie die Plätze: Aus Tänzer*innen werden Choreograph*innen, die ihre speziell für bestimmte und unterschiedliche Besetzungen konzipierten Werke mit ihren Kollegen gemeinsam kreieren. Ferner zeichnen sie für die dazugehörige Musikauswahl, Bühnengestaltung, die Kostüme, Requisiten und die Beleuchtung verantwortlich. Nicht nur für die ‚Jungen Choreographen‘ ist die Erarbeitung und dann Präsentation ihrer, in einigen Fällen ersten Choreographie ein aufregender, herausfordernder und magischer Moment, der einiges an Ideen, Mut und Organisation erfordert – das Publikum wird hier womöglich Zeuge der Geburtsstunde eines neuen Choreographietalents. Man darf gespannt sein! In dieser Spielzeit möchten sich neun Tänzer*innen als Choreograph*innen vorstellen: Gonçalo Martins da Silva, Noemi Emanuela Martone, Alexandre Démont, Amber Neumann, Ana Isabel Casquilho, Serena Landriel, Sara Peña, Gennaro Chianese, Bobby Briscoe.

 

Deshalb wurden die Präsentationen ihrer Stücke auf zwei Abende (Akt 1: Premiere am 25.4., 19.30 Uhr, und Akt 2: Premiere am 27.4., 19.30 Uhr) aufgeteilt, und um ihnen in jeder Hinsicht genügend Raum geben zu können, finden die Vorstellungen auf der Großen Bühne des Theaters Hagen statt.

Die Choreographien beschäftigen sich inhaltlich mit unterschiedlichen Themen, Fragen, Gedanken und Ideen wie: Mode / Femizid / „Wer sind wir?“ – Spiel zwischen Lebensabschnitten / Grândola – Land der Brüderlichkeit / Position der Frau / Drei Personen verschmelzen zu einer / Unverbundenheit der heutigen Generation und Entdeckung der eigenen Person / Wandlungen im Leben / Ein Ort, an den man immer zurückkehren kann, wo man vermisst wird …

Es tanzt in unterschiedlichen Besetzungen das Ballett Hagen: Brandon Alexander, Bobby Briscoe, Ana Isabel Casquilho, Gennaro Chianese, Alexandre Démont, Otylia Gony, Ciro Iorio, Jeong Min Kim, Gonçalo Martins da Silva, Noemi Emanuela Martone, Amber Neumann, Sara Peña, Kotori Sasago

 

Premieren/Uraufführungen:

Akt 1: Donnerstag, 25. April 2019, 19.30 Uhr, Theater Hagen (Großes Haus)

und

Akt 2: Samstag, 27. April 2019, 19.30 Uhr, Theater Hagen (Großes Haus)

Weitere Vorstellungen: Akt 1: 30. April 2019, 19.30 Uhr; Akt 2: 3. Mai 2019, 19.30 Uhr

Einzeltickt: 12 Euro, Kombiticket für Akt 1 und Akt 2: 20 Euro

 

Mit freundlicher Unterstützung der Ballettfreunde Hagen, Sören (Men & Women) und Halverscheid’s (Gesundheit, Fitness, Wellness).

 

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

 

Foto: Klaus Lefebvre

Führung durch die Ausstellung "Heinrich Brocksieper

Am Sonntag, den 28. April findet ab 12.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung "Heinrich Brocksieper. Ein Hagener am Bauhaus - Die Stofflichkeit der Dinge" statt. Unter den ersten Studierenden am Bauhaus in Weimar, vom Wintersemester 1919 bis 1922, war auch der in Hagen geborene Maler Heinrich Brocksieper (1898-1968) – angeregt u.a. durch die erste große Lyonel Feininger-Ausstellung im Hagener Museum Folkwang. Als Student bei Johannes Itten arbeitete Brocksieper außerdem in der Druckerei unter Feininger. Noch bis 1933 konnte er einen intensiven Kontakt zum Bauhaus aufrechterhalten und reiste wiederholt nach Weimar, Dessau und Berlin. Ab 1927 befasste Brocksieper sich verstärkt mit Fotografie und experimentellem Film. Durch einen Bombenangriff wurden sein Haus und Atelier 1944 mit dem darin gelagerten Großteil seines bisherigen Œuvres vernichtet. Ab 1945 nahm er die künstlerische Tätigkeit neu auf und unterhielt wieder schriftlichen Kontakt zu seinen Freunden aus der Zeit am Bauhaus. Alltagsgegenstände mit den Spuren des Gebrauchs, Porträts und Selbstbildnisse in ihrer Stofflichkeit waren sein zentrales Thema. Der 14 Jahre ältere Künstler Brocksieper war für Emil Schumacher (1912-1999) ein wichtiger Freund und nicht zuletzt Gesprächspartner in Zeiten der Isolation während des Dritten Reichs – der Kenntnisse und Fähigkeiten, die er insbesondere auch am Bauhaus erworben hatte, freigiebig mit ihm teilte. Die Ausstellung im Jahr des Bauhaus-Jubiläums gedenkt dieses talentierten Künstlers aus Hagen mit einer Retrospektive. Frühe Arbeiten aus der Zeit am Bauhaus, ebenso wie Experimentalfilme und Fotos können ebenso wie das Spätwerk des Künstlers neu entdeckt werden.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Ausstellung "Johannes Heisig - Klimawechsel"

PAm Sonntag, den 5. Mai findet ab 12.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung "Johannes Heisig - Klimawechsel" statt. Heisigs motivische Vielfalt kennt keine Grenzen; sie reicht von der deutsch-deutschen Geschichte und popkulturellen Themen – überwiegend geprägt durch seine eigene Biografie und das Leben in Berlin – bis hin zu klassischen (Stadt-)Landschaften, Stillleben und Porträts, darunter die zahlreicher Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.  Doch auch wenn Heisig dieser Vielfalt in seiner unverkennbaren und ausdrucksstarken künstlerischen Handschrift treu bleibt, lassen sich in seinen zuletzt entstandenen Werken auch erste Anklänge an seine neue Umgebung in Brandenburg ausmachen: Zu Skatepark-Szenen aus ungewöhnlichen Perspektiven haben sich zahlreiche farbenprächtige Blumenstillleben und expressive Landschaftsstudien auf die Staffeleien seines neuen Ateliers gesellt. Einer Hornisse widmet er ein ganzes Requiem und scheint damit einmal mehr zurück zum Ursprung des Malens zu kehren, zur existenziellen Hinterfragung des Lebens und des eigenen Ichs. Das Osthaus Museum Hagen zeigt ca. 120, z.T. großformatige Werke aus den letzten Schaffensjahren des Künstlers, unter anderem auch den „Crow“-Zyklus nach Krähen-Gedichten des englischen Dichters Ted Hughes. Diese Bildfolge besteht aus düsteren Zeichnungen mit Tusche, Kohle, zum Teil mit Grillkohle auf Papier. Existenzielle Gefühle wie Liebe und Tod stehen hier im Vordergrund. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit DIE GALERIE, Frankfurt/Main, Kunsthalle Jesuitenkirche, Aschaffenburg, Kunstverein Kunst Freunde Pritzwalk und Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst, Cottbus.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

 

Foto: © Barbara H. Klemm

Führung im Hohenhof und am Stirnband unter dem Aspekt "Bauhaus vordenken"

Am Mittwoch, den 8. Mai, findet ab 16 Uhr eine öffentliche Führung im Hohenhof und am Stirnband unter dem Aspekt "Bauhaus vordenken" statt. Hagen war einer der ersten Orte in Deutschland mit Bauten im Jugendstil und die Stadt, in der seine Weiterentwicklung in „sachliche“ Gestaltungsformen betrieben wurde, die dann später, nach dem Ersten Weltkrieg, im Weimarer und Dessauer Bauhaus zur Blüte kamen. Mit dem Begriff „Hagener Impuls“ werden die Jahre zwischen 1900 und 1921 bezeichnet, in denen der Hagener Karl Ernst Osthaus als Mäzen, Vermittler und Organisator seine Vision, „die Schönheit wieder zur herrschenden Macht im Leben“ werden zu lassen, in Hagen beispielhaft zu verwirklichen versuchte. Nachdem Osthaus 1902 sein privates Folkwang-Museum in Hagen eingeweiht hatte, begründete er 1906 die Künstlerkolonie Hohenhagen mit dem Ziel, ein „Freiluftmuseum moderner Baukultur“ zu schaffen. Dazu lud Osthaus ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um deren individuelle Gebäudeentwürfe in die Tat umzusetzen. Osthaus ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. Heute zählt der Hohenhof architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Gebäuden Europas kurz nach der Jahrhundertwende und ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk. Von der Architektur bis zur kompletten Inneneinrichtung gestaltete Henry van de Velde in Absprache mit dem Bauherrn Osthaus das Gebäude „aus einem Guss“. Seit 2015 ist der Hohenhof Mitglied im internationalen „Iconic Houses Network. Die Villa Cuno, erbaut nach einem Entwurf von Peter Behrens, ist bestimmt durch eine klassizistisch-strenge Fassadengestaltung mit einem halbkreisförmig heraustretenden Mittelrisalit. Auch die Gartenpforte des Gebäudes in ihrer schlichten Gestaltung mit Kreis-, Quadrat- und Dreieckelementen betont die Geometrisierung des Gebäudes. Der Erbauer der Häuserzeile am Stirnband, der holländische Architekt Johannes Ludovico Mathieu Lauweriks, schuf basierend auf theosophischem Gedankengut ein Maßsystem, womit er den Vorläufer der Normierung im modernen Hausbau entwickelte. Unter anderem gilt Hagen heute aufgrund dieser Häuserzeile als eine Wiege der modernen Architektur um 1900.
Es führt Dr. Elisabeth May, die Teilnahmegebühr von 9 € ist an der Kasse des Treffpunkts, dem Hohenhof am Stirnband 10, zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 02331 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

 

Foto: Willy Moll

Kunsttreff zum Thema "Heinrich Brocksieper

Am Donnerstag, den 9. Mai findet von 14.30 bis 16.30 Uhr der Kunsttreff zum Thema "Heinrich Brocksieper. Ein Hagener am Bauhaus – Die Stofflichkeit der Dinge" statt. Einer der ersten Studierenden am Bauhaus in Weimar, vom Wintersemester 1919 bis 1922, war der in Hagen geborene Maler Heinrich Brocksieper. Anregung hatte er u.a. in der Ausstellung mit Werken von Lyonel Feininger-Ausstellung im Hagener Folkwang-Museum gehalten. Später arbeitete er als Student in der Druckerei im Bauhaus, die von Feininger geleitet wurde. Nach dem Studium unterhielt er einen intensiven Kontakt zum Bauhaus und reiste wiederholt nach Weimar, Dessau und Berlin. Ab 1927 befasste Brocksieper sich verstärkt mit Fotografie und experimentellem Film.
Nach 1945 nahm er die künstlerische Tätigkeit neu auf. Alltagsgegenstände mit den Spuren des Gebrauchs, Porträts und Selbstbildnisse in ihrer Stofflichkeit waren sein zentrales Thema. Für Emil Schumacher war während des Dritten Reichs der 14 Jahre ältere Künstler ein wichtiger Freund und Gesprächspartner. Die Beziehung von Heinrich Brocksieper und Emil Schumacher mit Blick auf das Werk des Bauhaus-Schülers lädt bei diesem Kunsttreff zum Diskurs ein.
Beim Kunsttreff begegnen sich kunst- und kulturinteressierte Erwachsene. Er findet in regelmäßigen Abständen donnerstags im Kunstquartier statt und kostet 9 Euro pro Person. Nach einer Einführung steht das Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Mittelpunkt - zusammen werden die Bilder betrachtet und erforscht. Dazu sind keine Vorkenntnisse erforderlich, nur die Lust am Schauen und am gemeinsamen Gespräch. Anmeldungen für die Veranstaltung werden unter der Telefonnummer 02331 207 2740 entgegengenommen.

Vorstellungen im Theater an der Volme

Fr, 10.05., 19:30 Hagen. Das Tor. Eine Sauerlandgeschichte (Kabarett)

Sa, 11.05., 19:30 Nur die Harten kommen in den Garten (Komödie)

So, 12.05., 18:00 Frank Sinatra. Sein Leben - seine Musik (Revue)

Fr, 17.05., 19:30 PREMIERE Er kam, sah und sie siegte (Revue)

Sa, 18.05., 19:30 Alter schützte vor Torschluss nicht (Komödie)

So, 19.05., 18:00 Alter schützt vor Torschluss nicht (Komödie)