Neue Technik in der Kardiologie des Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe

„Ich hoffe, ich kann bald wieder mit meinen Enkelkindern spielen und vielleicht ein bisschen im Garten arbeiten“, sagt Herbert Fohlmeister. Was für viele Menschen selbstverständlich ist, bedeutet für den Ennepetaler eine große Herausforderung. Denn er leidet seit Jahren an einer zunehmenden Schwäche des Herzmuskels. Im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe wurde dem Patienten nun ein sogenanntes CCM-Aggregat eingebaut, das eine nachhaltige Stärkung des Herzmuskels bewirken soll. „Das Gerät ist nur so groß wie eine Streichholzschachtel aber es bedeutet für manche Patienten mit einer besonderen Form der Herzschwäche pure Lebensqualität“, berichtet Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Kaffer Kara von der Klinik für Kardiologie, Elektrophysiologie und Internistische Intensivmedizin am Mops. Im Hasper Krankenhaus besteht seit kurzem die Möglichkeit, das High-Tech-Gerät einzubauen. Das innovative Therapiekonzept beruht auf der elektrischen Stimulation des Herzmuskels Sebastian Lask, Sektionsleiter Elektrophysiologie, hat den Eingriff durchgeführt. „Das Gerät sieht aus wie ein Schrittmacher und wird auch genauso in den Körper eingebaut, also auch in Lokalanästhesie ohne Vollnarkose“, erklärt der Kardiologe, der auf die Behandlung von Herzrhythmusstörungen spezialisiert ist. Bei Herbert Fohlmeister verlief die OP sehr gut. Von dem eingesetzten Gerät stellen zwei Schrittmacherelektroden die elektrische Verbindung zum Herzen her. „Die Wartung erfolgt wie beim Schrittmacher von außen.“ Herbert Fohlmeister ist schon länger Patient bei Chefarzt Dr. Kara und seinem Team in Behandlung. „Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben“, betont der Patient. „Am Mops bin ich nicht nur eine Nummer. Hier werde ich mit Namen begrüßt.“ Der 66-Järhige hofft nun, dass sein Herz mit dem neuen Gerät besser belastbar ist. Denn eins will er noch unbedingt: die Hochzeit seiner ältesten Enkelin zu erleben.

Schulsozialarbeiter für Hasper Grundschule

Benjamin Jost versteht sich als Wegbereiter

Die Grundschule Geweke in Haspe mit dem Teilstandort Spielbrink hat jetzt einen Schulsozialarbeiter. Benjamin Jost ist mit einer halben Stellen an beiden Standorten Ansprechpartner nicht nur für
Kinder, sondern für die gesamte Familie. Der 37-jährige Sozialpädagoge hat schon in vielen Bereichen gearbeitet: neben anderem stehen sozialpädagogische Familienhilfe, stationäre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Essstörungen, Arbeit mit Migranten und aufsuchende Jugendarbeit in den Stadtteilen auf der Liste seines beruflichen Werdegangs. „Die Arbeit an der Schule hat mich schon immer interessiert“, sagt der zweifache Familienvater. Trägerin der Stelle ist die Evangelische Jugend im Kirchenkreis Hagen. „Ganz entscheidend an meiner Arbeit ist, dass die gesamte Familie einbezogen wird“, erklärt Jost. „Wenn von den Lehrerinnen und Lehrern ein Hinweis kommt, dass es einen Bedarf an Unterstützung gibt, suche ich immer zuerst Kontakt zu den Eltern.“ Die meistens seien gesprächsbereit und offen für Neues. „Dass ich kein Lehrer und nicht das Jugendamt, sondern eine neutrale Instanz bin, nimmt vielen die Scheu und eine gewisse Sorge vor Konsequenzen.“ Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist es, die Verbindung zu anderen Bildungs- und Teilhabepaketen herzustellen und Familien auch in andere Hilfesysteme zu integrieren. „Vielen Familien ist es zum Beispiel ein echter Gewinn, wenn Kinder im Sport- und Freizeitbereich zum Teil eines Teams oder eine Gruppe werden, oder wenn sie sich von einer Beratungsstelle verstanden und unterstützt fühlen.“ Wichtig sei, ein passendes Netzwerk aufzubauen. „Die Teilhabe an außerschulischen Möglichkeiten und Angeboten wirkt auch in der Schule positiv.“ „Wir sind sehr froh, dass Benjamin Jost jetzt bei uns ist“, sagt Schulleiterin Susanne Kühnau. Schon in der kurzen Zeit habe sich ganz viel Gutes entwickelt. „Nicht nur die Kinder und Jugendlichen, sondern auch die Eltern betrachten ihn als Möglichmacher.“ Die Familien würden schnell erkennen, dass es ihm nicht darum geht, Hürden zu bauen, sondern gemeinsam neue Pfade zu beschreiten. Für jede und jeden Wege und Möglichkeiten zu finden – „das ist es auch, was mit besonders viel Spaß macht“, so der Schulsozialarbeiter.

 

Foto/Text: Kristina Hussmann

Mops zeigt sich im neuen Erscheinungsbild

Neue Cafeteria im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe eröffnet

Modernes Design, bequeme Bänke und Stühle und ein ganz neues Konzept: Die Cafeteria des Ev. Krankenhauses Hagen-Haspe wurde im Eingangsbereich der Klinik komplett neu errichtet. „Die Cafeteria zeigt nicht nur das neue Erscheinungsbild unserer Klinik“, so Geschäftsführer Olaf Heinrich. „Durch die zentrale Lage direkt neben allen Ambulanzen und der Aufnahme bietet sie auch erheblich mehr Aufenthaltsqualität für unsere Patienten und Gäste.“

 

50 Sitzplätze stehen in der neuen Gastronomie zur Verfügung. „Die minimalistische Gestaltung mit den weiß verkleideten Wänden und dezenter Deko in den Nischen kommt gut an“, weiß Dirk Domann, der als Bereichsleiter Arbeit in der Ev. Stiftung Volmarstein für die Wirtschaftsdienste und damit für den Betrieb der Klinik-Cafeterien zuständig ist. Die neue Möbel in freundlichen, leicht pastelligen bunten Farben und vor allem die an den Wänden fest installierten Bänke sind bequem und sehen gut aus. Die geschwungene weiße Hochglanz-Theke mit Holz-Applikation ist ein zusätzlicher Hingucker.

 

Kleine Besonderheiten wie ein extra-Bereich mit Stehtischen und Barhockern, eine Kinderspielecke oder die Steckdosen unter allen Sitzbänken zum Aufladen des Handys zeigen, dass das Konzept bis ins Detail durchdacht ist. Besonders freut sich der Geschäftsführer über die Realisierung des riesigen Außenbereichs. Hier ist nicht nur Platz für 36 Cafeteria-Gäste. Weitere Bänke laden ein zum Verweilen. Die Lage direkt an der Kastanienallee, Wasserspiele, eine lange Buchenhecke und großzügige Beete schaffen eine tolle Umgebung.

 

Auch das Angebot der Cafeteria wurde erweitert: Mehr Kaffeespezialitäten, ein breites Frühstücks- und Snackangebot sowie drei Mittagsgerichte stehen zur Auswahl. „Gäste aus Haspe und der Umgebung sind uns natürlich auch herzlich willkommen“, so Dirk Domann. Die Öffnungszeiten sind täglich von 8.00 – 18.00 Uhr (noch bis Mai an Wochenenden und Feiertagen von 12.00 – 18.00 Uhr).

81-Jährige in Haspe überfallen

Hagen | Am Dienstagabend gegen 17.35 Uhr wurde eine 81-jährige Frau in der Leimstraße in Hagen-Haspe überfallen.

Nach ersten Erkenntnissen war die Frau zu Fuß vom Markanaplatz kommend auf der Leimstraße unterwegs. Dort kam ihr ein junger Mann entgegen und versuchte, ihr die Handtasche zu entreißen. Die Seniorin kam dabei zu Fall und verletzte sich. Die 81-jährige wurde durch den alarmierten Rettungsdienst zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Der Täter flüchtete ohne Beute durch den kleinen Park in Richtung Corbacher Straße oder Voerder Straße. Der Unbekannte wird beschrieben als ca. 15 Jahre alt, 165 cm groß und schlank, schwarze kurzgeschnittene Haare, bekleidet mit einem roten Jogginganzug. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können Polizei Hagen unter Tel. 02331 – 986-2066.

 

16.04.2019 - 18:30