Mittelstadt

200 Jahre Karl Halle

Vor genau 200 Jahren am 11. April 1819 wurde in Hagen Karl F. Halle geboren.

Um an das Wirken dieses hochbedeutenden Musikers zu erinnern, legten an seinem Geburtstag Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer, Kulturdezernentin Margarita Kaufmann und Dr. Peter Schütze (Vertreter der ehemaligen Karl-Halle-Gesellschaft) ein Blumengebinde vor der Karl-Halle-Statue an der Johanniskirche nieder. Dort erinnert die Stadt Hagen seit 2008 mit einer lebensgroßen Skulptur des Künstlers Uwe Will an einen ihrer großen Söhne.

 

Als Komponist, Orchesterleiter, Pianist und Pädagoge war Halle auf zahlreichen Konzertreisen in Europa, Australien und Südafrika unterwegs, kehrte aber auch regelmäßig nach Hagen zurück. Eine große Berühmtheit wurde er besonders in Großbritannien. Das Hallé-Orchester in Manchester, eines der ältesten und bedeutendsten Orchester des Landes, trägt bis heute seinen Namen. Karl Halle gründete das Ensemble 1858 und hatte sich damals längst einen Namen in den Musikmetropolen dieser Welt gemacht. Zudem war er maßgeblich an der Gründung der königlichen Musikhochschule seiner Wahlheimat Manchester beteiligt. Für seine großen künstlerische Verdienste erhob ihn das englische Königshaus in den Adelsstand.

 

Foto: Maximilian Gerhard

Ab kommenden Montag, 15. April, ist die Sporthalle Mittelstadt für rund viereinhalb Monate wegen Sanierungsarbeiten gesperrt.