Sirenenalarm am Ostersonntag für Wetteraner Wehr

Am Ostersonntag heulten um 14:57 Uhr die Sirenen in Wetter. Für die Löschzüge Alt-Wetter und Volmarstein / Grundschöttel lautete die
Alarmmeldung "Am Wilshause, Dachstuhlbrand".

   Als die ehrenamtlichen Einsatzkräfte nach kurzer Zeit amEinsatzort eintrafen, war im Dachbereich eines Einfamilienhauses eine
Rauchentwicklung wahrzunehmen. Der Einsatzleiter ließ sofort eine genauere Erkundung einleiten. Parallel dazu wurde ein Löschangriff
aufgebaut und die Drehleiter in Stellung gebracht. Ein Trupp begab sich zur Kontrolle des betreffenden Bereiches mit einer
Wärmebildkamera in das Gebäude.

   Die Erkundung ergab, dass zum Glück kein Feuer für die Rauchentwicklung verantwortlich war. Aus einer Verbindungsleitung zwischen zwei Solarpanelen entwich aufgrund eines technischen
Defektes ein Teil der Betriebsflüssigkeit der Solaranlage und verdampfte dort im Bereich des Daches.

   Um die Temperatur der Anlage herunter zu kühlen, wurde ein C-Rohr über den Korb der Drehleiter vorgenommen. Nachdem diese Maßnahme Erfolg verzeichnete, wurde die schadhafte Stelle der Solaranlage provisorisch abgedichtet. Ein herbei gerufener Installateur kümmert sich nun weiter um die Reparatur der Anlage.

   Nach eineinhalb Stunden konnten alle Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst wieder einrücken und das unterbrochene Osterkaffeetrinken fortsetzen.

Bilderbuch-Wetter lockt 200 Besucher zum Osterfeuer mit Rock-Musik

Überaus familiär ging es beim Osterfeuer hinter dem Haus Bethanien auf dem Zentralgelände der Ev. Stiftung Volmarstein zu: Unter den gut 200 Besuchern waren bei Bilderbuch-Wetter viele Menschen mit Behinderung, die in der Stiftung leben, deren Angehörige und Freunde sowie Anwohner. Die Stiftungs-Mitarbeitenden, die am Grillstand und Getränkeausschank bedienten, hatten angesichts des großen Andrangs alle Hände voll zu tun. Osterfeuer plus Rockmusik – diese ungewöhnliche Mischung machte die Veranstaltung für derart viele Besucher attraktiv. Die Wittener Jaana Redflower sorgte für eine Mischung aus Soul, Blues und Rock sowie Alternative Rock.

Grüner Kandidat diskutiert über Europarechte von Menschen mit Behinderung

Die Diskussion mit Europawahl-Kandidat*innen im Frauenheim Wengern eröffnete am Gründonnerstag der Grüne Jan Ovelgönne.

Gemeinsam mit der Wetteraner Grünen-Sprecherin Karen Haltaufderheide folgte er der Einladung des Politik-Arbeitskreises des Frauenheims, der die Veranstaltung vorbereitet hatte.


Einige Fragen zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen uf europäischer Ebene hatten die Bewohner*innen des Frauenheims ausgearbeitet. Dabei ging es um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf europäischer Ebene, um behindertengerechten Wohnraum, geschützte Arbeit und Verdienstmöglichkeiten für sowie die verbindliche Anwendung leichter Sprache.


Der Grüne Kandidat Jan Ovelgönne verwies auf die Europäische Agentur für Grundrechte, die die Einhaltung der Behindertenrechtskonvention bei der Gesetzgebung überwacht und auf inzwischen weit reichende Angebote in leichter Sprache. „Die Schaffung von behindertengerechtem Wohnraum und die Frage nach fair bezahlter Arbeit für Menschen mit Behinderung müssen wir allerdings eher national angehen“, urteilte Ovelgönne. Neben den vorbereiteten Fragen kamen auch aktuelle Problemlagen zur Sprache. Dabei wurde das Interesse an Umwelt- und Klimaschutz deutlich. „Möbelhäuser wie Ikea kaufen ganze Urwälder in Osteuropa. Sie verarbeiten Holz, das illegal in Rumänien geschlagen wurde und nutzen damit den Raubbau und die Naturzerstörung in einem Land in der europäischen Union aus. Wie kann man das verhindern?“ wollte ein Bewohner des Frauenheims wissen.


Ein Anliegen war dem grünen Kandidaten Jan Ovelgönne noch besonders wichtig: „Die Grünen haben dagegen geklagt, dass Menschen, die in allen Bereichen unter Betreuung stehen, von der Europawahl ausgeschlossen werden. Das Bundesverfassungsgericht hat soeben entschieden, dass diese Menschen auch für Europa mitwählen dürfen. Allerdings müssen sie bis spätestens 5. Mai bei ihrer zuständigen Gemeinde den Antrag auf Zulassung zur Wahl gestellt haben. Sprechen Sie daher mit ihren Betreuern, damit die Anträge rechtzeitig gestellt werden.“ Karen Haltaufderheide versprach zum Abschluss, das Grüne Europaprogramm in leichter Sprache nachzureichen, das derzeit noch nicht lieferbar ist.

Manfred Sell geht in den Verwaltungs-Ruhestand

Von einer neuen City bis zur Seeplatz-Gastronomie

Drei Jahrzehnte hat er die Entwicklung der Stadt Wetter mitgeprägt, nun freut er sich auf viel freie Zeit mit der Familie: Manfred Sell verabschiedet sich nach 31 Jahren bei der Stadtverwaltung in den Ruhestand. Im Januar 1988 begann er, nach Stationen als Technischer Zeichner, Architekt und einer Ausbildung zum gehobenen bautechnischen Dienst als Stadtbauoberinspektor bei der städtischen Verwaltung. Seit November 2001 leitete er den Fachbereich Bauwesen an der Wilhelmstraße, seit August 2005 war Manfred Sell allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters.

 

„Manfred Sell hat mit seinem großen Fachverstand und viel Engagement die positive Entwicklung unserer Stadt in den letzten Jahren entscheidend mitgeprägt“, so Bürgermeister Frank Hasenberg und erinnert u.a. an die Neugestaltung der Innenstadt in Alt-Wetter mit den vielen Teilprojekten von der Umgestaltung des Bahnhofsgebäudes über das Ruhrtal Center bis zur Sanierung der Kaiserstraße inklusive des großen Kreisels. „Manfred Sell hat mit seiner Erfahrung, seinem Sachverstand und insbesondere mit seinem fairen und vertrauensvollen Umgang den Respekt seiner Kolleginnen und Kollegen erworben“, so Hasenberg weiter. „Ich bedanke mich für die stets sehr gute fachliche und persönliche Zusammenarbeit und wünsche Manfred Sell alles Gute für seinen wohlverdienten Ruhestand.“

 

Im Rückblick bedankt sich Sell vor allem bei seinen Kolleginnen und Kollegen in der Bauverwaltung. „Die einzelnen Projekte kann man nur im Team entwickeln und realisieren, diese Zusammenarbeit hat hier immer sehr gut geklappt.“ Als zugleich spannendstes und langwierigstes Projekt seiner Amtszeit in Wetter sieht er die Neugestaltung der City in Alt-Wetter: „Das war eine große Maßnahme mit mehreren Einzelprojekten und nicht nur ein intensiver Prozess, sondern auch eine große Herausforderung.“ Im Übrigen ein Projekt, das noch andauert, denn auch die Neugestaltungen des Stadtsaalumfeldes und der Freiheit zählen zu diesem Prozess.

Wesentlich waren für Sell auch die Umwandlung ehemaliger Industriebrachen in gut angenommene Gewerbegebiete – etwa im Schöntal nach dem Weggang von REME: „Das war für die Stadt von großer Bedeutung, denn Wetter lebt auch von seinen Arbeitsplätzen.“

Was das Gewerbegebiet Schwelmer Straße angeht, hofft er, „dass wir das jetzt zum Abschluss bringen können.“  Denn das sei ihm wichtig , so Sell. Ein Projekt sei für ihn nicht mit der Planung beendet, sondern erst dann, „wenn man etwas sehen kann.“

 

Sehen und genießen kann man seit einigen Jahren auch die Gastronomie am Harkortsee: „Das lag mir sehr am Herzen“, so Sell. „Das hat sehr zur Belebung des attraktiven Seeplatzes beigetragen und man sieht ja auch bei schönem Wetter, wie sehr das von den Menschen angenommen wird.“ Sehr gelungen sei auch der Wettbewerb zum Bau der Sekundarschule gewesen: „Das ist ein sehr schönes Gebäude geworden.“

Wobei zur Planung und Umsetzung von Bauprojekten unbedingt auch der Dialog mit den Bürgern gehört, etwa durch Infoveranstaltungen und Workshops, wie zuletzt beim Stadtsaalumfeld: „Sobald man mit den Menschen direkt spricht, ist das ein informativer, fairer und sachgerechter Austausch. Da wurde nie der gute Ton verlassen.“

 

Kurz vor Ostern ist nun aber Schluss mit den Projekten, dann genießt Manfred Sell die freie Zeit mit seiner Frau, seinen drei Kindern und zwei Enkelkindern, mit Spaziergängen am Harkortsee und mit der ein oder anderen längeren Motorradtour.

Kinder und Senioren färben Ostereier

Ob alt oder jung – alle hatten am Ende bunte Farbkleckse an den Händen. Beim Ostereier färben der Generationen kam im Haus Magdalena Freude auf. Die Bewohner der Seniorenhilfe-Einrichtung der Evangelischen Stiftung Volmarstein hatten Besuch von Mädchen und Jungen der Kita Kinderarche aus Grundschöttel bekommen. „Wenn Kinder im Haus sind, herrscht bei unseren Bewohnern immer eine besonders gute Stimmung“, sagt Hausleiterin Cordula Tiltmann. Zuerst färbten Senioren und Kinder gemeinsam die Eier. Anschließend klebten sie lustige Hasen-Motive auf. Als Dankeschön gab es für die Kinder Schokoladen-Lutscher. Die gefärbten Eier essen die Senioren über Ostern zum Frühstück.

Verkehrspuppenbühne begeistert Jung und Alt

„Oben immer mit“, erklärte der Hund „Wuschel“ den begeisterten Kindergartenkindern und
Senioren im Hans-Grünewald-Haus der Ev. Stiftung Volmarstein. Die niedliche Handpuppe ist Teil
der Verkehrspuppenbühne der Polizei Ennepe-Ruhr. Mit viel Witz und einem kleinen erhobenen

Zeigefinger klärten die Polizisten Sonja Vatheuer und Jörg Reifenschneider mit dem Mitmach-
Stück die Kindergartenkinder der KiTa Ochsenkamp über das richtige Verhalten im

Straßenverkehr auf. Im Vordergrund stand das verkehrssichere Fahrrad. Anschaulich erfuhren die Kinder, wie wichtig z. B. eine Klingel, eine Bremse und vor allem ein Helm sind. Im Theaterstück verletzte sich ein Junge am Kopf, weil er keinen Helm trug. Deshalb gilt auch immer die goldene Regel „Oben immer mit“. Wie man dann den Notruf bei der Polizei abgibt, durften die Vorschulkinder Laura und Harun dann mit einem nachgespielten Telefonat mit den Polizisten lernen. Vorher wurde die wichtige Nummer 1-1-0 gemeinsam im Chor von Senioren und Kindern stimmgewaltig eingeübt.
Die spielerische Verkehrserziehung als Mehrgenerationen-Projekt ist eine Premiere für die Kita und die Senioren-Einrichtung. „Wir waren sehr erfreut über dieses spannende Zusammentreffen“,
erklären KiTa-Leiterin Melanie Hupp und Christina Reichelt vom Sozialen Dienst der Senioreneinrichtung. „Wenn Senioren und Kinder gemeinsam im Haus sind, herrscht immer eine
besondere Stimmung.“ Als Bonbon zum Abschluss gab es für alle ein Straßenverkehrs-Malbuch.
Sonja Vatheuer sang gemeinsam mit den Senioren „Hoch auf dem gelben Wagen“. /sjs

Ein neues Gesicht für die Frühen Hilfen

Annika Larisch ist das neue Gesicht der Frühen Hilfen der Stadt Wetter (Ruhr). Anfang Februar hat die Fach-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin diesen Aufgabenbereich von Katja Stranegger übernommen und wird fortan alle Familien mit einem neugeborenen Kind in Wetter besuchen -  sofern die Eltern dieses wünschen.

 

Die Geburt eines Kindes ist eine große Freude, aber auch eine Herausforderung für Eltern und die gesamte Familie. Die Frühen Hilfen in Wetter informieren, unterstützen und begleiten Eltern seit 2011 in dieser spannenden, manchmal auch anstrengenden Lebensphase.  Sie beinhalten bedarfsgerechte Unterstützungsangebote für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten drei Lebensjahren.

 

Zu den Angeboten der Frühen Hilfen gehören nach Wunsch  die Willkommensbesuche bei Eltern mit Neugeborenen, die individuelle Beratung und Begleitung durch eine Familienhebamme, Infos über Erste Hilfe am Kind, Elternkurse, Familienwanderungen und weitere themenbezogene Veranstaltungen. Weitere Unterstützungsangebote sind das Eltern-Kind-Café mit Hebammensprechstunde und Beratungsangebot durch die Erziehungsberatungsstelle des GVS Wetter/Herdecke, die Eltern-Kind-Gruppe „Traumkids“ sowie das Beratungsangebot im Café Miteinander am Schmandbruch und in Wengern durch eine Familienhebamme sowie durch die Koordinatorin der Frühen Hilfen.

 

Die Angebote sind kostenlos und werden durch die Mitarbeiterinnen der Frühen Hilfen bedarfsgerecht initiiert und begleitet und von tatkräftigen Ehrenamtlern unterstützt.

 

Annika Larisch beantwortet im persönlichen Gespräch gerne individuelle Fragen bezüglich der Versorgung, Ernährung, Pflege, Entwicklung, Betreuung und Erziehung des Kindes.

 

Zudem leitet sie das Eltern-Kind-Café, das jeden ersten Donnerstag im Monat im Treffpunkt 1898 der Wohngenossenschaft Wetter (Ruhr) stattfindet, und die schon seit Jahren bestehende Eltern-Kind-Gruppe „Traumkids“ im Verwaltungsgebäude in der Bornstraße 2. Die Veranstaltungen finden jeweils in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt.

 

Um die Angebote der Frühen Hilfen weiter  aufrechterhalten und ausbauen zu können, benötigen die „Professionellen“ in den Projekten Eltern-Kind-Café und Eltern-Kind-Gruppen ehrenamtliche Unterstützung.

 

Denn neben den oben genannten Angeboten haben auch Ehrenamtsprojekte wie zum Beispiel Patenschaften einen hohen Stellenwert. Ehrenamtliche Unterstützung kann hier viel Gutes bewirken: Helferinnen und Helfer entlasten Familien, stehen ihnen im Alltag mit Lebenserfahrung und Wissen zur Seite und begleiten Kinder in den ersten Lebensjahren.

Das Engagement kommt bei den Familien gut an; die Angebote in dieser Form werden von  Familien immer wieder nachgefragt.

 

Es ist daher ein Anliegen der Frühen Hilfen, das Angebot mit möglichst vielen ehrenamtlich Interessierten, die Freude an dieser Aufgabe haben, gemeinsam weiter aufzubauen.

Ehrenamtliche Familienpaten werden selbstverständlich von den Mitarbeiterinnen der „Frühen Hilfen“ auf ihre Aufgabe vorbereitet und fachlich begleitet.

 

Wer Freude daran hat, Familien hier in Wetter beim „Groß werden“ ihrer Kinder zu unterstützen und mitmachen möchte: Melden Sie sich bei der Stadt Wetter und informieren Sie sich über die vielfältigen Möglichkeiten, sich für Eltern und Kinder hier in Wetter (Ruhr) zu engagieren.

 

 

Im neuen Eingangsschild stecken 200 Arbeitsstunden

Rund 200 Arbeitsstunden stecken im neuen Eingangsschild, das Jan Schellberg für die Anlage  des Kleingartenvereins Volmarstein Am Hillingschen gemalt hat. Das Kunstwerk des 35-Jährigen ist beachtliche 3,80 Meter lang. Löten, Schleifen, Malen, Lackieren – all das hatte Jan Schellberg zu tun, bis er das wetterfeste Schild übergeben konnte.

„Die Arbeit hat echt Spaß gemacht“, sagt der Mann, der eigentlich eine Ausbildung zum IT-Kaufmann absolviert hat. Doch mittlerweile ist er seit längerer Zeit arbeitslos. Deshalb wird er im Rahmen der Maßnahme „Kombi Einzelcoaching“ unterstützt, die die Evangelische Stiftung Volmarstein im Auftrag des Jobcenters EN durchführt. Ziel ist es, Menschen wie Jan Schellberg wieder fit für den Arbeitsmarkt zu machen – u.a. durch kleine Erfolgserlebnisse wie bei dem Schild-Projekt. „Das neue Schild ist echt klasse geworden“, freut sich Hans-Leo Sassen, 2. Vorsitzender des KGV Volmarstein.

Fahrer-Schulung zum Thema „Behinderung“

Wie fühlt sich ein Rollstuhlfahrer, wenn er im Auto sitzt und der Wagen durch ein tiefes Schlagloch oder eine scharfe Kurve fährt? Und wie schwierig ist es für einen Menschen mit Gehbehinderung, in einen Kleinbus einzusteigen? Um solche Fragen ging es bei einer Schulung in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der Evangelischen Stiftung Volmarstein, an der Fahrer des Wetteraner Beförderungs-Unternehmens Ortwein teilnahmen.

„Unsere Chauffeure sind durch diese Schulung besonders sensibilisiert worden“, freute sich Geschäftsführer Daniel Ortwein. Seine Mitarbeiter fahren täglich Menschen mit Behinderung, so zum Beispiel morgens und nachmittags, wenn sie Beschäftigte der Volmarsteiner WfbM zur Arbeit bringen und zum Feierabend wieder abholen.

In der Schulung schlüpften die Chauffeure u.a. in die Rolle ihrer Fahrergäste. Sie nahmen im Rollstuhl Platz, ließen sich darin von einem Kollegen im Kleinbus mit Gurten fachmännisch festzurren und anschließend durch Volmarstein fahren – durch manche enge Kurve und tiefes Schlagloch. Wie ein Mensch mit Gehbehinderung empfanden die Fahrer, als ihnen die Knie mit einem Gummiband zusammen gebunden wurden. So war Hilfe nötig, um ins Auto einzusteigen.

Schulungsleiter Frank Maihoff, Mitarbeiter des Sozialen Dienstes der WfbM, stieß mit dieser Schulung auf großes Interesse. „Wir haben das Wissen, über das die Fahrer ohnehin verfügen, weiter vertieft“, so Maihoff. So ging es auch um verschiedene Behinderungsbilder, unterschiedliche Rollstuhltypen und um besondere Vorkommnisse im Beförderungs-Alltag. Warum etwa schreit ein Mensch mit Behinderung plötzlich während der Fahrt? Solche Verhaltensweisen lernten die Fahrer besser zu verstehen.

Tolles Miteinander beim Rollstuhlbasketball-Turnier

Packende Zweikämpfe und präzise Würfe gab es beim Rollstuhlbasketballturnier im Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein zu sehen. Sieben Mannschaften lieferten sich spannende Spiele. „Alle Sportler hatten großen Spaß, das Miteinander stand an erster Stelle“,  betonte BBW-Mitarbeiter Volker Dresel, der zum Organisationteam gehörte. 


Das Besondere an dem Turnier: In einigen Teams spielten auch Sportler ohne Behinderung. Teilweise saßen sie zum ersten Mal überhaupt im Rollstuhl. Dort erkannten sie schnell, wie koordinativ anspruchsvoll Rollstuhlbasketball ist: Schließlich geht es darum, den Rollstuhl zu steuern, dabei den Ball zu dribbeln und gleichzeitig das Spielgeschehen im Auge zu behalten.
 

Die Platzierungen im Überblick: 1.  HSW Wuppertal I (16 Punkte), 2. Sitting Bulls Herdecke (12 Punkte), 3. HSW Wuppertal II und Team „Move on“ (beide 9 Punkte), 5. BBW Volmarstein und Kirche Berge (beide 7 Punkte), 7. SuS Volmarstein (1 Punkt).

WestfalenWanderWeg-Pass: Stempel sammeln – und gewinnen

Rein in die Schuhe und auf Schusters Rappen über den WestfalenWanderWeg. Das macht Spaß – und kann sich lohnen, denn Wanderer können mit ihrem WestfalenWanderWeg-Pass wieder Stempel sammeln und gewinnen. So geht es: Den Pass von der Internetseite www.westfalenwanderweg.de herunterladen und an den aufgelisteten Stellen abstempeln lassen. Wer seinen Pass mit mindestens einem Stempel bis Ende Oktober einreicht, erhält – je nach Anzahl der Stempel – eine tolle Belohnung.

Ruhrstädte arbeiten zusammen:

Gemeinsames Konzept für Internationale Gartenausstellung 2027

Die vier Ruhrstädte Wetter, Hattingen, Herdecke und Witten entwickeln seit 2017 gemeinsam Projektideen für das Mittlere Ruhrtal.