Waldbrand in Ostsümmern

Am Abend des Karfreitages musste die Feuerwehr Menden in die Straße am Abbabach ausrücken, hier hatten Passanten einen Waldbrand gemeldet. In dem kleinen Waldstück brannte es im Unterholz, eine starke Rauchentwicklung wies den Wehrleuten den Weg zum Einsatzort. Mit mehreren Strahlrohren konnten die offenen Flammen zügig abgelöscht und so ein weiteres Ausbreiten verhindert werden. Da in der Nähe des Brandes kein Hydrant vorhanden war, fuhren zwei Löschfahrzeuge im Pendelverkehr zum nächsten Hydranten und stellten so die Löschwasserversorgung sicher. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwendig, erst nach gut 90 Minuten konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Eine frei umherlaufende Ziege zeigte sich völlig unbeeindruckt von dem Brand und den Löscharbeiten, zu Beginn des Einsatzes rannte das Tier den Einsatzkräften förmlich zwischen den Beinen her. Mittels einer Leine konnte das Tier schließlich unverletzt eingefangen und dem Besitzer übergeben werden. Im Einsatz befanden sich etwa 20 Einsatzkräfte der Einheiten Feuerwache und Mitte. Angesichts der aktuell anhaltenden Trockenheit und der damit steigenden Gefahr von Wald- Flächenbränden rät die Feuerwehr Menden zur Umsicht bei den anstehenden Osterfeuern an diesem Wochenende. Alle Informationen zum richtigen Verhalten und den Auflagen der Stadt Menden für Osterfeuer gibt es unter www.ff-menden.de

Schwerer Verkehrsunfall auf der Mendenerstraße

Am heutigen Karfreitag gegen 0:40 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Feuerwehr Iserlohn ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren beteiligen Fahrzeugen auf der Mendenerstraße, höhe Pütterstraße, gemeldet.

Entsprechend der Notrufe wurde der Rüstzug der Berufsfeuerwehr und eine Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Als die ersten Kräfte am Einsatzort eintrafen, stellte sich heraus das ein Ford die Mendenerstraße in Richtung Hemer mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit befuhr und in Höhe der Pütterstrße mit einem Taxi zusammenstieß. Daraufhin schleuderte das Fahrzeug in mehrere am Straßenrand geparkte PKW. Der Fahrer des Fords konnte selbst, trotz schweren Verletzungen aus seinem Fahrzeug aussteigen und wurde anschließend vom Rettungsdienst versorgt. Der Taxifahrer wurde ebenfalls vor Ort behandelt. Der Fahrer des Fords wurde in ein Iserlohner und der zweite Patient ist in ein Hagener Krankenhaus gebracht. Für die Zeit der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten war die Mendenerstraße zwischen der Müllensiefen- und der Elisabethstraße bis ca. 3:20 Uhr komplett gesperrt. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, der Rettungsdienst und die Löschgruppe Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr mit insgesamt 22 Einsatzkräften.

 

Fotos und Text: Marvin Asbeck

Notoperation – Messerangriff in Werdohl

Werdohl | Die Polizei erhielt gestern, 17.04.2019, 21.06 Uhr, über Notruf Kenntnis von zwei verletzten Personen auf dem Bahnhofsvorplatz. Die Beamten trafen vor Ort auf zwei Männer aus Altena (22) und Plettenberg (21). Beide wiesen Stichverletzungen auf. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Das Altenaer Opfer musste noch in der Nacht notoperiert werden.

   Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die beiden Verletzten zunächst gegen 20.45 Uhr angesprochen und unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe eines Handys aufgefordert worden sein. Es entstand eine verbale Auseinandersetzung, in deren späteren Verlauf ein namentlich bekannter 24-jähriger Werdohler mit einem Messer auf beide Opfer einstach. Der Tatverdächtige und sein noch unbekannter Begleiter flüchteten im Anschluss zu Fuß in Richtung Innenstadt. Die Fahndung nach dem Hauptverdächtigen wurde eingestellt. Der 24-Jährige stellte sich heute Nachmittag auf der Polizeiwache Werdohl selbst. Eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen ist eingerichtet. Die Ermittlungen dauern an.

Professionelle Cannabis-Plantage ausgehoben

Zeugen meldeten gestern Abend, kurz vor 21 Uhr, verdächtige Beobachtungen am Unteren Ardeyweg in Mühlenrahmede. An einem dortigen
unbewohnten Mehrfamilienhaus solle es nach Cannabis riechen.

 

   Polizeibeamte ließen die Eingangstür zwangsweise öffnen und stießen nach Betreten des Hauses auf eine Cannabis-Plantage. Diese erstreckt sich über mehrere Stockwerke.

 

Professionelles Equipment zur Aufzucht und viele hundert zum Teil erntefähige sowie weitere bereits
neu ausgesähte Pflanzen wurden aufgefunden. Der Fund wurde beschlagnahmt.

 

   Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln gegen einen bislang unbekannten Tatverdächtigen eingeleitet.

 

   Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Altena unter 02352/9199-0 entgegen.